Quelle nachfolgender Text: www.holzfragen.de
So kann er sich bemerkbar machen: Alle Gegenstände
im Raum und der Fußboden sind mit rotem Staub bedeckt. Dieser
Staub besteht aus den Sporen des Echten Hausschwammes, deren Verbreitung
man möglichst verhindern sollte. In unten abgebildeten Fall
ist auch die Quelle der Sporen gleich zu sehen: ein gut ausgbildeter
Fruchkörper, der sich meist im Verborgenen bildet, weil der
Pilz keine Zugluft mag. Ein weiteres eindeutiges Erkennungsmerkmal
ist sein kräftiges Mycel (bis fingerdicke Pilzfadenbündel),
das im trockenen Zustand hörbar knackt, wenn man es durchbricht.
Die besondere Gefährlichkeit
des Echten Hausschwammes beruht auf seiner Fähigkeit, ausgehend
von Sporen, die auf Holz mit mehr als 20% Holzfeuchte auskeimen, auch
trockneres Holz zu befallen und Mauerwerk zu durchwachsen. Die Tatsache,
daß er sich aus kleinen Resten von Pilzfäden (Mycel) wieder
neu entwickeln und sein Zerstörungswerk fortsetzen kann, macht
sehr kostenträchtige Sanierungsarbeiten erforderlich. Wenn man
den Befall frühzeitig entdeckt und bekämpft, halten sich
die Kosten noch in Grenzen:
Echter Hauschwamm im Treppenhaus - aber lebt er noch ?
Was der Hausschwamm bewirken kann, zeigen die folgenden Beispiele
aus der Praxis anschaulich:
Nasse Wand + Brennholz = Hausschwamm
Kleines Loch mit schweren Folgen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist
besser!
Die hohen Sanierungskosten lassen sich sparen, wenn durch einen
Sachverständigen eindeutig nachgewiesen werden kann, daß es
sich nicht um den Echten Hausschwamm, sondern um andere holzzerstörende
Pilze handelt oder daß dieser schon abgestorben ist.
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